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Industry Focus3 min read

Dekarbonisierung: Der neue Trumpf für KMU bei Ausschreibungen

Die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks ist kein reines Ethikthema mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei der Auftragsvergabe.

Öffentliche Auftraggeber und Großkonzerne integrieren heute systematisch strenge Umweltkriterien in ihre Ausschreibungen. Für ein KMU ist der Nachweis einer optimierten CO₂-Bilanz und eines klaren Reduzierungspfads zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal geworden. Dies ist keine bürokratische Hürde, sondern ein echter Wachstumsbeschleuniger, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Warum CO₂-Kriterien bei Ausschreibungen immer mehr Gewicht haben

  • Wachsende Regulierung: Die CSRD-Richtlinie und Richtlinien für verantwortungsvolles Beschaffungswesen verpflichten Großunternehmen dazu, den CO₂-Fußabdruck ihrer Lieferkette zu erfassen — einschließlich ihrer KMU-Lieferanten.
  • Explizite Bewertungskriterien: Bei immer mehr Ausschreibungen fließt die Umweltleistung der Bewerber prozentual in die Gesamtbewertung ein.
  • Glaubwürdiges Engagement = gewonnener Auftrag: Ein quantifizierter und nachprüfbarer Reduktionsplan überzeugt Auftraggeber von der Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit Ihres Ansatzes.

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