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Regulation5 min read
Von der NFRD zur CSRD: die Geschichte hinter der Richtlinie zur CO2-Bilanzierung
Von der NFRD über den Grünen Deal zur CSRD: zehn Jahre EU-ESG-Regulierung und ihre Bedeutung für KMU.
Die ESG-Regulierungen in Europa sind nicht über Nacht entstanden. Die CSRD, die heute die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen regelt, ist das Ergebnis einer jahrelangen Gesetzgebung, die Klimadaten mit Finanzdaten gleichstellen soll.
Ein Jahrzehnt ESG-Regulierung
- 2014 (Die NFRD): Die EU führt die NFRD ein. Sie betraf nur rund 11.000 Großunternehmen, war zu ungenau und bot viel Raum für unüberprüfbare "grüne" Versprechen.
- 2019 (Der Europäische Grüne Deal): Die EU setzt das Ziel, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu werden. Kapitalströme müssen gezielt in nachhaltige Wirtschaftszweige gelenkt werden.
- November 2022 (Verabschiedung der CSRD): Das Europäische Parlament verabschiedet offiziell die CSRD. Sie ersetzt die NFRD, führt strenge einheitliche Standards (ESRS) ein und erweitert den Kreis auf über 50.000 Unternehmen.
- 2024 - 2028 (Schrittweise Einführung): Großkonzerne berichten bereits nach den neuen Regeln. Die Anforderungen rücken Jahr für Jahr näher an börsennotierte KMU und die gesamte Lieferkette heran.
Warum Ihr KMU heute schon handeln muss
Auch wenn Ihr Unternehmen selbst noch nicht direkt berichtspflichtig ist: Ihre großen Kunden sind es. Diese müssen ihre Scope-3-Emissionen (Lieferkette) lückenlos erfassen. Um Großaufträge nicht zu verlieren, müssen Sie lieferfähig bei den CO2-Daten sein.
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